
Hallo Trillies,
"ServicePack 3 für Windows 2000 mit gesprächiger Update-Funktion" - diese Meldung kennt sicher jeder W2k-User bereits. Microsoft erhält über die Auto-Update-Funktion nicht nur alle Informationen über das Betriebssystem, sondern darüber hinaus über alle auf dem Rechner des Users installierten Anwendungen. Das hat natürlich bestimmte Vorteile für die Ermittlung weiterer notwendiger Updates, ist aber nicht immer gewollt.
Für User, die diese Funktion beseitigen wollen und ihr Update manuell durchführen wollen, hier der Weg zum Deaktivieren dieser Funktion ( Administratorrechte erforderlich! ):
Öffne den Arbeitsplatz und wähle aus dem Menü "Extras" den Punkt "Ordneroptionen" aus. Deaktiviere "Dateinamenerweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden" und "Geschützte Systemdateien ausblenden".Aktiviere dann"Alle Dateien und Ordner anzeigen", öffne den Windows-Explorer und gehe exakt in die 3 aufgeführten Verzeichnisse:
C:/WINNT/SYSTEM32/DLLCACHE und benenne die wuauclt.exe um in wuauclt.exi ( sie wird jetzt nicht mehr gefunden ),
C:/WINNT/SYSTEM32 und benenne die wuauclt.exe um in wuauclt.exi und
C:/WINNT/ServicePackFiles/I386 und benenne die wuauclt.exe um in wuauclt.exi
Es kommt eine Systemmeldung, die auffordert, die CD mit dem ServicePack3 einzulegen ( bzw. Euren Download ), damit eine Systemdatei unbekannter Herkunft wieder durch das Original ersetzt werden kann. Brecht hier einfach ab, denn Windows möchte nur die "Meldefunktion" wieder aktivieren. Die Meldung "möglicherweise funktionsuntüchtiges System" wird wiederum mit"Ja" bestätigt. Nur so wird die Meldedatei "wuauclt.exe" nicht wieder hergestellt, Ihr seid also wieder sicher.
Bisherige Tests brachten keinerlei Einschränkungen für die Funktionen in W2k

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Eine weitere Möglichkeit ist die, in der Dienste -Verwaltung das Auto-Update dauerhaft zu deaktivieren.
Manfred