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Jan1991

Doppel-As

  • »Jan1991« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 203

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1

Sonntag, 30. März 2008, 20:04

Microsoft Visual Basic 2008

Hi zusammen,
Hab mir das schöne Programm mal runtergeladen weil ich gerne anfangen würde kleiner Spaß-Programme (zum anfang mal^^) zu machen oder sowas in der art, habe in dieser Richtung aber leider noch keine erfahrungen. Kann mir jemand von euch vielleicht eine kleine Starthilfe geben, Tipps etc.? Würde mich sehr über Hilfe freuen.

ProK1991

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2

Sonntag, 30. März 2008, 20:32

Wennsch das mal sagen darf:
Hol dir nen buch un fang an zu lesen. Sowas muss man wie alle Script/Programmiersprachen von Anfang an lernen. Einige schwören auf die Dummie Bücher. Am besten mal in der nächstgelegenen Buchhandlung durch die Reagale gucken und mal reinlesen was da so drinnen steht und dann das nehmen von welchem du denkst das es dir am ehesten helfen kann..
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Thuroc

Tuxianer

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3

Sonntag, 30. März 2008, 21:44

Ich würde dir dringend auch zu einem Buch raten. Allerdings sind diese Dummy-Bücher wirklich nur für Spielereien gedacht. Welches Buch du dir am besten besorgst, kann ich dir nicht sagen, da es stark von deinen Zielen abhängt. Gute Erfahrungen hab ich mit den Büchern von MuT (Markt und Technik) gemacht.

Zumal du vielleicht erstmal verschiedene Sprachen vergleichen solltest. VB ist ja schön und gut, immerhin kann man damit binnen Minuten kleine Programme zusammenklicken ohne auch nur eine Zeile Code schreiben zu müssen. Aber wenn du später größere Projekte planst oder Add-Ons für Spiele programmieren (welche meistens in C/C++ geschrieben sind) oder sehr nah an den OS-Kern (Win-API) möchtest, ist die Sprache sehr kompliziert, wenn überhaupt zu gebrauchen.

Mit C/C++ machst du in keinem Fall was falsch, da du je nach Einsatzgebiet einfach eine Bibliothek dazulernst. Es gibt keine einzige Aufgabenstellung, die du mit C/C++ nicht lösen könntest. Immerhin besteht Windows UND Linux jeweils überwiegend aus C/C++, unter anderem auch wegen der unschlagbaren Geschwindigkeit. Dafür ist es anfänglich auch schwieriger zu erlernen. Wenn du die Grundlagen von der Sprache drin hast, kannst du nach belieben dein Thema aussuchen, in welches du dich vertiefen möchtest. Die geforderten Grundlagen sind immer die gleichen. Dieses zweistufige lernen macht den Weg aber leider auch besonders mühsam, wenn er auch später doppelt belohnt wird.

Im Vergleich zu VB stehen dir in C/C++ auch wesentlich mehr Bibliotheken zur Verfügung. Auch im Internet wirst du dafür viel schneller Infos finden, als für VB. Besonders dann wenn die Aufgabenstellung eben keine Standardlösung hat. Und durch die größere Anzahl an Bibliotheken bist du in alle Richtungen viel flexibler. Manche mögen jetzt sagen, "Ja klar, aber nimm gleich Java, dann bist du auch gleich OS unabhängig, egal was du programmierst." Das stimmt zwar, lässt sich aber auf der einen Seite auch durch die richtige Wahl der Bibliotheken (z.B. QT für Anwenderprogramme unter Win und Linux!) umgehen und 2. MUSS der Anwender immer Java installiert haben, was schon wieder viele Leute ausschließt, die sich nach wie vor gehen Java wehren.

Cyberfreak

Foren Profi

Beiträge: 683

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4

Sonntag, 30. März 2008, 23:12

"Ich möchte programmieren lernen, welche Sprache soll ich nehmen?" Auf diese Frage gibt es keine absolute Antwort.

Das wichtigste ist, egal welche Sprache es am Ende sein wird, der Weg ist steinig.
Wer programmieren lernen will, der muss bereit sein viel Frustration zu ertragen, den ein Computer tut immer nur das wozu er programmiert wurde, nicht das was man von ihm will.

VB kenne ich persönlich nicht, jedoch habe ich von vielen gehört, dass die Sprache sehr leicht zu lernen sein soll.
Jedoch haben Freunde von mir mit VB innerhalb kürzester Zeit erstaunliche Sachen zusammengebastelt.

Ich persönlich habe mit Object Pascal (Delphi) angefangen. Schöne Sprache, lässt sich gut mir arbeiten.
Gibt seit einiger Zeit auch wieder eine gute IDE kostenlos (Turbo Delphi).

Sorry Thuros aber C/C++ ist für mein Empfinden für einen Anfänger ungeeignet. Die Syntax mit den ganzen Sonderzeichen sieht zwar vielleicht "hackermäßig" aus und als nicht mehr ganz Newbie ist sie auch zu verstehen. Jedoch finde ich, das vieles am Anfang sehr verwirrend ist. (Stichwort: Pointer - Sind eine tolle Sache und ohne sie kommt man in C/C++ nicht weit, aber verwirrend sind sie alle mal.) Natürlich ist die Geschwindigkeit von C/C++ an vielen Stellen unübertroffen, aber welche Anfänger schreibt bitte zeitkritische Anwendungen oder versucht das letzte bisschen Performance aus seinem Code herauszukitzeln. Für den Anfänger reicht es, wenn das Programm das tut, was man möchte ;).

Dann wäre da noch Java bzw. C# beides sind Sprache die ohne OOP (Objekt-orientierte Programmierung) nicht auskommen. Mit beiden Sprachen lässt sich sehr gut arbeiten jedoch ist OOP meiner Meinung nach nicht unbedingt hilfreich um ein generelles Verständnis von Programmlogik zu erhalten.

Was vergessen? Achja, die (Web-)Scriptsprachen Perl, Python, PHP, Ruby alle haben einen ähnlichen Aufbau (okay Ruby tanzt etwas aus der Reihe) und daher recht gut vergleichbar.
Ich persönlich arbeite am liebsten mit PHP, wahrscheinlich aber nur weil ich diese als erstes von den 4 betrachtet habe.
Perl ist PHP ziemlich ähnlich, da PHP von Perl inspieriert wurde.
Python ist etwas merkwürdig da Layout des Codes Blöcke definieren. (Zwingt einen wenigstens dazu übersichtlich zu arbeiten)
Ruby habe ich noch nicht soviel mit gemacht, bin gerade erst dabei das zu lernen.

Generell sind alle (!) eben genannten Sprachen vergleichbar, die Syntax ist ähnlich der Aufbau eines Programms ebenfalls. Jede Sprache hat ihre kleine Eigenheiten aber generell kann man sagen Kennst du ein - kennst du alle (naja fast, die Syntax und Funktionen muss man jedes mal aufs neue lernen)


Je nachdem was du machen willst, gebe ich dir 2 Ratschläge:

Entweder du nimmst Delphi oder VB, spielst ein wenig mit den IDE's rum klickst dir ein paar GUI's zusammen schreibst dazu ein paar Zeilen Code (den meisten generieren dir die IDE's) und kannst dich über recht ansehnliche Anwendungen freuen.
Nachteil hierbei ist, dass du einen großen Teil des generierten Codes anfangs nicht verstehen wirst und dir erst mit der Zeit klar wird, was da eigentlich gemacht wird.
Wichtig ist, das du dich nicht übernimmst. Fang mit etwas kleinem an, einem Programm das 2 Zahlen addiert/subtrahiert/..., einem kleinen Spiel (Pong).

Oder aber du schnappst dir HTML+CSS und lernst PHP oder Perl. Da musst du viel kleiner Anfangen, dafür lernst du alles von Anfang an.
Jedoch hat zb PHP den Nachteil das die Sprache sehr schwammig ist was Variablen angeht, aber gerade das ist für einen Anfänger sehr hilfreich.
Außerdem wirst du irgendwo einen Interpreter herbekommen müssen. Für PHP gibt es da zb XAMPP, dass ist ein kompletter vorkonfigurierter lokaler Webserver - runterladen, installieren, loslegen. (Hat glaube ich auch Unterstützung für Perl)
Schreib dir ne kleine Homepage mit Gästebuch oder sowas. Hat den Vorteil das das etwas ist, dass man sogar der Öffentlichkeit präsentieren kann.
Auch hier gilt: Fang klein an. Du kannst nicht erwarten das du von 0 auf ein komplettes Browsergame oder Forum wie das dieses hier schreiben kannst. Da sitzen nicht umsonst ganze Teams dran (oder Informatik-Studenten mit zuviel Freizeit ;))


Wenn du einen der beiden Wege gegangen bist kannst du mal über den Tellerrand der einen Programmiersprache hinausschauen und dich vielleicht einer anderen zuwenden. Da wie gesagt alle eine ähnliche Struktur haben sind sie viel leichter zu lernen, wenn man bereits die Logik hinter einem Programm verstanden hat.

Du kannst natürlich auch ins tiefe kalte Wasser C/C++ springen und hoffen das du das schwimmen schon lernst, ich würde dir aber zur Methode mit den Schwimmflügeln im flachen Wasser raten.
Und ein gutes Buch oder ein Tutorial aus dem Netz sind immer hilfreich. (Zum Beispiel dieses für PHP oder dieses für Delphi. Sorry für VB kenne ich gerade keines.)
Zum Thema Buch schau dir mal die Seite Terrashop.de. Da gibt es einen Haufen Bücher rund ums Thema Computer und Technik zu recht günstigen Preisen.
Das sind dann Bücher die aufgrund irgendwelcher Produktionsfehler nicht für den normalen Markt geeignet sind. (Weiß der Geier was damit ist, ich habe keine Macken entdeckt, außer das ab und zu mal etwas leicht schief gedruckt war oder so). Dafür kosten sie (teilweise) auch nur ein Bruchteil von dem auf dem normalen Markt.
MFG
Cyberfreak

Gewidmet dem besten Smiley der Welt: :motzer:

Thuroc

Tuxianer

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5

Montag, 31. März 2008, 10:18

Sorry Thuros aber C/C++ ist für mein Empfinden für einen Anfänger ungeeignet. Die Syntax mit den ganzen Sonderzeichen sieht zwar vielleicht "hackermäßig" aus und als nicht mehr ganz Newbie ist sie auch zu verstehen.

Hehe, immer wieder nett, diese Anspielungen von C auf den "Hacker", wobei der sich doch wohl eher mit der Konsolenprogrammierung und Perl auseinandersetzt ;). Ich habe damals (vor über 10 Jahren) mit C/C++ angefangen und es keinen einzigen Tag bereut. Zugegeben, die Sprache(n) ist (sind) nicht wirklich einfach, aber wer sie einmal verstanden hat, lernt andere Sprachen im nu...

Stichwort: Pointer - Sind eine tolle Sache und ohne sie kommt man in C/C++ nicht weit, aber verwirrend sind sie alle mal

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber wenn man die Pointer einmal von den Referenzen unterscheiden kann, macht das ganze gleich doppelt so viel Spass. Zumal sie für viele wichtige Techniken unerlässlich sind. Selbst in PHP gibt es Referenzen (wenn auch die wenigsten davon wissen).

Mit beiden Sprachen lässt sich sehr gut arbeiten jedoch ist OOP meiner Meinung nach nicht unbedingt hilfreich um ein generelles Verständniss von Programmlogik zu erhalten.

Das ist nach wie vor ein Problem, da bestimmte Programmiersprachen wie z.B. PHP eher prozedural geschrieben werden, C/C++ hingegen eher OOP. Den "richtigen" Weg zu finden, beide Arten kennen zu lernen, gibt es wahrscheinlich nicht. Ich hatte auch mit C (prozedural) angefangen, mich aber ein paar Wochen später gleich auf C++ (OOP) gestürzt. So erkennt man auch gleich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante und ist somit schneller in der Lage zu entscheiden wann welche Variante eher angebracht ist.

Perl ist PHP ziemlich ähnlich, da PHP von Perl inspieriert wurde.

Wirklich? Ich empfinde PHP sehr viel C ähnlicher als Perl, kenne aber ehrlich gesagt die genauen Hintergründe nicht.

Jedoch hat zb PHP den Nachteil das die Sprache sehr schwammig ist was Variablen angeht, aber gerade das ist für einen Anfänger sehr hilfreich.

Ganz im Gegenteil. PHP nimmt einem zwar die offensichtliche Arbeit ab, was bei Anfängern aber auch häufig zu Problemen führen kann ("Wo sind die Kommastellen hin?", etc.). Auch in PHP sind Typecast-Funktionen vorhanden!

Aber wie Cyberfreak bereits sagte. Die richtige Sprache für den Anfänger gibt es nicht. Dem einen fällt es leichter sich in eine "einfache" Sprache einzuarbeiten und dann Stück für Stück dazu zu lernen wenn es gebraucht wird. Andere lernen lieber gleich alle Grundlagen und können sich so schneller in anderen Sprachen einarbeiten. Dazu kommt dann noch die Frage, was du später überhaupt erreichen willst. Bei der Spieleprogrammierung kommst nicht um C/C++ herum. Bei Webseitenprogrammierung ist PHP, JS und Perl Standard. Bei der Anwendungsprogrammierung unter Win ist VB oder besser C# (C Sharp) mit .NET sehr interessant. Beim Linux-Scripting ist Perl die Wahl Nr. 1, wenn du mathematische Formeln umsetzten möchtest ist Algol oder Phyton sinnvoller, ...

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