angelpage

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1

Mittwoch, 28. August 2002, 21:17

NetMeeting - Remotefunktion, die zweite

:daumen: Hallo Trillies,

sicher habt Ihr den ersten Teil über die Remotefunktion von NetMeeting gelesen.

In der beschriebenen Variante wurde NetMeeting dazu benutzt, Euren eigenen Rechner aus der Ferne zu steuern.

Interessanter fürs Board und seine Members scheint jedoch die zweite Einsatzmöglichkeit der Remotefunktion zu sein: die Steuerung des Rechners des Buddys, dem man helfen will und kann. Das Prinzip: durch die bereits aufgebaute Verbindung zwischen beiden erhält der Master die komplette, dynamische Bildschirmanzeige vom Rechners des Slave und kann mit seiner Tastatur und seiner Maus diesen steuern. So, als ob es sein eigener Rechner wäre :daumen: .

Damit ist es also überhaupt kein Problem, ein neues Programm beim Gegenüber zu installieren, zu testen, Dateien zu handeln etc. Viele Hin- und Herfragerei würde sich erübrigen, es brauchte nicht vermutet und geahnt werden, sondern es würde eben einfach durch den Master gesehen, gehört und getan ( wie instaliiere ich die deutsche Sprachdate für Trillian? ).

Wie wirds nun aber gemacht, vorausgesetzt, auf beiden Rechnern ist NetMeeting installiert und eine Verbindung wurde bereits hergestellt ?

Der Freund, dem Du helfen willst, geht auf die Option "Extras" im Netmeeting - Menü. Wenn sich das Menüfenster von "Extras" geöffnet hat, muss er auf "Remotedesktop-Freigabe für diesen Computer" klicken. Im Freigabefenster sind der "Desktop ( das wäre der gesamte Rechner )" zu markieren ( oder auch nur ein Ordner oder ein bestimmtes Programm ) und auf die Schaltfläche "Freigabe" zu klicken.

Wenn er das alles getan hat, erscheint sein Bildschirm auf Deinem Computer. Natürlich kann er immer verfolgen, was Du tust, denn jede Mausbewegung und -klick kann er auch auf seinen Bildschirm sehen. Und wirst Du zu übermütig, kann er Dich auch wieder aussperren ( die Remote-Funktion beenden ).

Für das o.a. Beispiel wären also keine Referate, Zitate etc. notwendig, sondern die Hilfe würde sofort und praktisch erfolgen können :grinsen: . Danach! könnte in Ruhe der Beitrag für alle auch lesbar im Forum erstellt werden :D ( falls dort nicht eine ankommende persönliche Nachricht den ganzen Beitrag wieder zerschießt X( ).

Als ergänzender Hinweis: Das geht natürlich erst recht mit einem anderen, entsprechend ausgestatteten PC im eigenen Netzwerk.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »angelpage« (7. September 2002, 10:08)


otterfresse

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2

Donnerstag, 29. August 2002, 12:02

In der Regel ist eh auf jedem Windoof Netmeeting installiert.
Problem ist, dass es tierisch einfach ist über die Ports von Netmeeting einen Rechner zu hacken! Soweit ich weiß benutz Netmeeting nicht mal ein Verschlüsselung! Ich kann daher nur von Netmeeting abraten und PcAnywhere empfehlen! Es ist zumindest nicht so einfach zu hacken wie Netmeeting.

angelpage

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3

Donnerstag, 29. August 2002, 17:52

Nicht gefährdeter als andere ...

:) Hallo otterfresse,

ich finde es nicht besonders gut, wenn besonders PC-Anfänger durch solche "Argumente" noch mehr verunsichert werden. Windoof ? - aber gib doch zu, daß Du selbst es auch verwendest. Wer es nicht verwendet, schränkt sich selbst ein und kann eine große Menge hervorragender Programme überhaupt nicht nutzen. Das weiß aber mittlerweile jeder in dieser Welt und deshalb wird Windows als das Betriebssystem genutzt.

Genauso pcAnywhere: Natürlich werden im kommerziellen Bereich andere und bessere Programme verwendet. pcAnywhere von Symantec ist dabei auch mein Favorit. Allerdings kostet bereits eine Einzelplatzversion knallharte 180.- US$. Und die wird wohl kaum ein Newcomer ausgeben wollen, nur um sich beim Installieren eines neuen :Trilly: Trillian-Skin helfen zu lassen.

Dabei zeige ich oben nur eine! Möglichkeit, die viele NetMeeting-Nutzer links liegen lassen, auf. Jeder User entscheidet sowieso selbst, wem er den Zugriff auf seinen Rechner gibt - nur er erlaubt. Verbieten braucht er damit nicht.

Natürlich sind bei jedem! Online - Programm bestimmte Mindestanforderungen beim User zu erfüllen. Das trifft also für alle Messenger genauso wie für den eMail-Client, für den Browser, den Webcam-Server usw. zu.

Und in dieser Hinsicht könnte man den Vorschlag, NetMeeting zur Fernwartung zu nutzen, durchaus noch sinnvoll ergänzen. Obwohl mein NetMeeting in ca. 4 Jahren Nutzung noch niemand gehackt hat ( ich wüßte nicht, warum das jemand überhaupt versuchen sollte ), muß man für den Schutz des Rechners insgesamt durchaus etwas tun und zumindest

1. Eine zeitgemäße Firewall, die sich intelligent verhält ( lernfähig ist, maximal nur erforderliche Ports für das konkrete! Programm - und das noch anhand verschiedener Parameter als eigenes identifiziert - einstellt, alle Angriffe selbstständig blockiert und meldet, egal, ob von draußen nach innen oder andersrum ). Dabei sollte jedes! Programm, das sich mit dem Internet verbinden will, gemeldet und ausdrücklich erlaubt werden müssen.

und

2. Einen aktueller Virenscanner, der immer im Hintergrund läuft, und jeglichen Datenstrom in beiden Richtungen und auf dem Rechner selbst kontrolliert und notfalls selbsstständig unterbindet, verwenden.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Menge Tools, um Veränderungen im System sporadisch oder permanet zu kontrollieren und notfalls rückgängig zu machen.

Das wäre dann sicher eine Ergänzung wert. Aber eben nicht nur für NetMeeting, sondern für alle! Online-Programme ( :AIM: :ICQ: :YIM: :MSN: :Trilly: ... und darüber hinaus ) .

otterfresse

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4

Freitag, 30. August 2002, 11:50

Hallo nochmal!

Natürlich nutze ich auch Windoof, aber ab und zu darf man doch auch mal ein wenig Dampf ablassen, über ein OS, dass doch in vielen Bereichen erhebliche Sicherheitslücken und Mängel aufweißt.
Leider wird bestimmte Software auch nur für Windows angeboten.

Ich will Netmeeting auch nicht schlecht machen, es ist nur einfach sehr unsicher. Das Argument mit den Anfängern ist ja schön und gut, aber keinem User ist dabei geholfen, wenn er ein Programm nutzt, dass zwar umsonst ist, aber doch erhebliche Sicherheitsmängel aufweißt.
Oder hättest Du gerne, dass jemand remote Deinen Rechner zerschießt? Im Prinzip hast Du ja recht. Schick ist es wirklich "mal eben" über eine Remotefreigabe beim anderen zu konfigurieren! Ich habe nur in letzter Zeit auch vermehrt mitbekommen, dass gehackt wird. Zumindest bei uns in der Uni scannen ständig irgendwelche Idioten das Netz. Auch sonst, wenn man sich über einen Provider einwählt, wird ständig von irgendwelchen Leuten das Netz gescannt. Mir ist das einfach ein zu hohes Sicherheitsrisiko für meine Daten.