Ausnahmsweise wurde mal kein Sicherheitsloch in einem der zahlreichen Micro$oft-Produkte entdeckt, sondern im guten, alten Winamp, einem der wohl beliebtesten mp3-Spieler unter Windows.
Andreas Sandblad von Watchguard entdeckte ein Sicherheitsloch, welches das Ausführen von beliebigem Code ermöglicht: Wie in den ID3-Tags vorgesehen unterstützt Winamp eingebundene URLs in Audio-Dateien. In der Regel verwendet man solche URLs dazu, zusätzliche Songinformationen oder Werbung aus dem Web zu bekommen. Sandblad hat eine URL konstruiert, die den Speicherbereich in Winamp für diese URL überlaufen lässt und dadurch die Ausführung von beliebigen Code zulässt. Anfällig für dieses Problem sind Winamp-Versionen bis 2.79, Man sollte sich also tunlichst die aktuelle Version 2.8 kostenlos herunterladen, bei der dieses Loch gestopft wurde.