Gestern war es so weit. Nach fast 10 Monaten war mein Win XP am Ende - brauchte 2 Minuten zum booten (normal 20 Sek.) und fast 8 zum herunterfahren (normal 1 min.).
Ich also in den sauren Apfel gebissen und Formt c: gemacht. Da ich das aus Win95 Zeiten schon gewohnt bin, habe ich auch eine entsprechende Verzeichnisstruktur angelegt, so das ich nicht erst stundenlang Daten sichern muss.
Nun aber zum Problem, welches ich im übrigen schon vorher hatte:
Beim herunterfahren von XP hängt sich die Mühle einfach auf.
Im Klartext heisst das, das noch alle Einstellungen gesichert werden und er dann einfach hängen bleibt...genau da, wo er sich normalerweise ausschalten sollte.
Ich habe schon damals etwas rumgesucht und habe bekannte "mögliche" Ursachen bereits ausgemerzt. Das beinhaltet die Stand-by Settings (ausgeschaltet, brauch ich eh net) sowie einen angeblichen "Bugfix" vom Microstoff, der aber nichts bewirkt hat.
Das Phänomen ist eigenartig, nach der Neuinstallation
lief der Rechner die ganze Zeit. Ich habe nur Warmstarts gemacht und immer hat ersich fein heruntergefahren.
Erst nachdem ich das erstemal einen Kaltstart gemacht habe, ist das wieder da. Eigentlich hatte ich mich daran gewöhnt, zu warten bis sich die Mühle endlich aufhängt um ihn dann ausschalten zu können. Bei einer "Testversion" von XP stört mich das auch nicht weiter - aber jetzt wo ich mich überwunden habe den Schwachsinn ganz ofiziell und legal im Regal stehen zu haben, ärgert mich das auch etwas.
Der Support hat die schwache Ausrede, daß es an meiner "veralteten" Hardware liegt. Komisch, das es dann mit Win98 und 2000 funktioniert.
Ausserdem ist Hardware, die ich ende Oktober 2001 neu kaufte nicht "veraltet". Das älteste Gerät in/am meinem Rechner iss das Diskettenlaufwerk (1 Jahr) und der Drucker (6 Jahre)