Rizzow

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1

Samstag, 21. April 2007, 23:36

Öffentliche Diskussion über Killerspiele

Zitat von »WinFuture.de«

Der Bundestag bzw. dessen Unterausschuss Neue Medien diskutiert am Donnerstag, 26. April 2007, in einem öffentlichen Expertengespräch den Umgang mit gewaltverherrlichenden Computerspielen. Es soll geklärt werden, ob gesetzliche Änderungen nötig werden oder nicht.

...


[URL=http://winfuture.de/news,31314.html]MEHR[/URL]

Achtung da bin ich ma gespannt...auf der Website dazu gibts sogar noch sonen text:

Zitat von »Bundestag.de«

Wesentlicher Bestandteil von Killerspielen ist simuliertes Töten von Menschen


Das finde ich schon ziemlich oberflächlich.

Klar, man tötet Menschen bei diesen "Killerspielen"(Ich hasse diesen Ausdruck!), aber es is nunmal so, dass man eigentlich in diesen Spielen die Taktischen oder Spassigen (usw.) Elemente mehr beachtet, und das Töten gehört dazu.

Wenn man z.b. irgendwelche Missionen erfüllt, gehen schon Leute dabei drauf, dass man ans Ziel kommt.

Aber wenn jemand nich irgendwie durcheinander is in seinem Kopf, dann is er so Real eingestellt, dass er weiss, dass das nur ein Spiel ist und nicht mehr.

Das ganze dann daran hochzuschaukeln und dafür schuldig zu machen, dass irgendwelche Idioten Attentate machen oder irgendwelche Metzeleien veranstalten, finde ich doch schon zu sehr krass.

Und wenn einer wirklich mal was macht, weiler das innem Game gesehen hat, dann muss bei dem im Kopf echt was durchgebrannt sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rizzow« (21. April 2007, 23:37)


Leon

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2

Sonntag, 22. April 2007, 01:55

Ich mein, ich spiele nun auch schon seit gut 10 Jahren mit Begeisterung und Vorliebe irgendwelche Rennspiele.

Wären PC-Spiele wirklich so gefährlich, müsste ich schon lange einer von denen sein, die mit 200 durch die Innenstadt düsen, Ampeln mißachten, Bushaltstellen umnieten und durch Baustellen preschen.

Will der Staat mir deswegen jetzt verbieten NFS zu spielen, mir meinen Rechner oder gar meinen Führerschein wegnehmen?

Finde ich total hohl. Guckt Euch an, wie viele Babies und Kleinkinder in der letzten Zeit von ihren Eltern mißhandelt, gequält und getötet wurden. Es gibt m.E. kein Spiel, in dem das Töten eines Babies möglich ist.

Das Problem ist die steigende Armut und der steigende Unterschied zwischen den einzelnen Schichten. Die mittlere Schicht ist dabei, auszusterben. Da muss man suchen, nicht bei irgendwelchen PC Spielen.

Wenn die Politiker sich mal wirklich die Mühe machen würden nach der wirklichen Ursache zu suchen, anstatt nur irgendeinen Sündenbock rauszupicken, gäbe es diese Diskussion nicht.
Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar. Das tut uns leid :/

Succubi

unregistriert

3

Sonntag, 22. April 2007, 09:51

Zitat von »Leon«

Wenn die Politiker sich mal wirklich die Mühe machen würden nach der wirklichen Ursache zu suchen, anstatt nur irgendeinen Sündenbock rauszupicken, gäbe es diese Diskussion nicht.


Sicher ist es quatsch solche Spiele dafür verantwortlich zu machen.

Dennoch sollte man nicht ausser acht lassen, das diese Spinner alle solche Spiele spielen um sich daran aufzuheitzen und ihr Szenario durchzuspielen. Natürlich ist es quatsch auf Grund solcher Tatsachen die Spiele zu verbieten und zu behaupten das jeder der diese Spiele spielt gefährdet ist. Was man allerdings nicht abstreiten kann, ist die Tatsache das solche Spiele den bisherigen und den potentiellen Attentätern eine gute und vor allem realistische Vorlage für das kommende Massacker ist und war, das finde ich viel beunruhigender.

Ein kleines Beispiel. Ich weiss nicht wer von euch diese Turn about Ranch gesehen hat, aber da war ein Kerl - für mich ein absoluter Psycho. Er war dort, da er die Eltern hasst, seine Aggressionen nicht unter Kontrolle hat, seine Eltern beschimpft und seine Wut am PC auslässt. Ihn haben sie vor dem PC gefilmt wie er nen Ballerspiel spielte und total aggressiv und neben sich stehend abging. Der Typ hatte blanken hass in seinen Augen, wenn er einmal in seinem Element war - Hass gegen die Eltern.

Ich bin kein Psychologe, aber als ich den gesehen habe, hab ich gesagt solche Leute sind für mich potentielle Attentäter. Absolut krank der Typ.

Hier ein gutes Beispiel, das es nicht die Spiele sind die jemanden zu so einem kranken Menschen werden lassen und die Problemlösung eine andere sein muss, als Ego-Shooter und co zu verbieten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Succubi« (22. April 2007, 10:01)


Tontechniker

unregistriert

4

Sonntag, 22. April 2007, 11:19

Mal ganz abgesehen davon, ob diese Spiele verboten werden oder nicht: Jeder, der wirklich an das Spiel drankommen will, der kommt auch dran. Mittel und Wege dazu gibt's ja leider zu genüge.

Ansonsten:

Zitat von »Leon«


Ich mein, ich spiele nun auch schon seit gut 10 Jahren mit Begeisterung und Vorliebe irgendwelche Rennspiele.

Wären PC-Spiele wirklich so gefährlich, müsste ich schon lange einer von denen sein, die mit 200 durch die Innenstadt düsen, Ampeln mißachten, Bushaltstellen umnieten und durch Baustellen preschen.

Will der Staat mir deswegen jetzt verbieten NFS zu spielen, mir meinen Rechner oder gar meinen Führerschein wegnehmen?

Finde ich total hohl. Guckt Euch an, wie viele Babies und Kleinkinder in der letzten Zeit von ihren Eltern mißhandelt, gequält und getötet wurden. Es gibt m.E. kein Spiel, in dem das Töten eines Babies möglich ist.

Das Problem ist die steigende Armut und der steigende Unterschied zwischen den einzelnen Schichten. Die mittlere Schicht ist dabei, auszusterben. Da muss man suchen, nicht bei irgendwelchen PC Spielen.

Wenn die Politiker sich mal wirklich die Mühe machen würden nach der wirklichen Ursache zu suchen, anstatt nur irgendeinen Sündenbock rauszupicken, gäbe es diese Diskussion nicht.


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Ultra_Metroid

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5

Sonntag, 22. April 2007, 13:15

Letztens haben sie bei RTL behauptet "Warcraft 3" sei ein Killerspiel....LOL

Jetzt aber mal sachlich...

Beispiel: In Holland & Co gibts solche Spiele ab 16 (oder sogar niedriger) im Media Markt und so, aber hört man da von Amokläufen ? Nö...
Also können die Spiele nicht wirklich schuld sein... Laut letzten Berichten soll Final Fantasy VII (Der Film !) mit Schuld an einem Amoklauf gewesen sein...Der Film hat ne 12er Freigabe bekommen...

Spiele zu verbieten wäre so oder so der falsche Weg, damit würde man gar nix ändern. Man sollte lieber mehr auf die Einhaltung der bestehenden Gesetzte achten. Ich mein, jeder Depp kann in den Laden gehen und sich 18ner Spiele kaufen. Man sollte den Ladenbesitzern einfach ein bisschen auf die Finger klopfen...mit härteren Strafen drohen, oder was weiss ich.

Ach ja... ein Verleihverbot für Pornos fordern die ja auch gleich mit... Ha, dass ich nicht lache...wird eh nix draus...Da wird die Pornoindustrie sich schon zu wehren wissen..und genau da ist der Knackpunkt. Die Spieleindustrie setzt sich viel zu wenig in Deutschland ein, denen scheints ja schon fast egal zu sein.

Da kann man nur sagen:

ARMES DEUTSCHLAND...


Schenkt ihnen nichts...aber nehmt ihnen alles...