Michael

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Samstag, 4. Mai 2002, 17:38

Studie: Online-Musikbörsen kurbeln Tonträger-Verkäufe an

Entgegen der Kritik der unter Umsatzeinbußen leidenden Plattenkonzerne können Internet-Musikbörsen einer US-Studie zufolge die Verkäufe herkömmlicher Tonträger ankurbeln. Der Online-Austausch von Musikdateien habe einen polarisierenden Effekt auf Musikfans, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Untersuchung der US-Beratungsfirma Jupiter Media Metrix. Einige Hörer von Gratismusik würden weniger Geld für Alben ausgeben. Dieser Negativ-Effekt werde jedoch durch Mehreinkäufe vor allem von erfahrenen Internet-Nutzern mehr als aufgewogen.

Laut Studie gaben 29 Prozent der Internet-Nutzer an, ihre Kaufgewohnheiten auf Grund von Online-Musikbörsen geändert zu haben. 19 Prozent erklärten, seitdem mehr herkömmliche Tonträger zu kaufen. Nur zehn Prozent griffen demnach seltener ins Portemonnaie. Plattenfirmen würden die Tauschbörsen als "Sündenbock" für ihre Umsatzverluste missbrauchen, anstatt ihre Marketing-Aktivitäten im Internet zu verstärken, schlussfolgerten die Analysten von Jupiter Media Metrix

Quelle


Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht ………

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Sonntag, 5. Mai 2002, 02:05

Also diese Studie deckt sich völlig mit meinen Erfahrungen. Wenn ich mein Eigenes Verhalten betrachte, habe ich deswegen nicht weniger CD's in meinem Regal. (und damit meine ich keine selbstgebrannten ;) ) Das einzige was sich bei mir geändert hatt, ist der Bekanntheitsgrad der Künstler. Früher kaufte ich halt die Interpreten, die aus den Charts bekannt waren. Heute habe ich viel mehr CD's von unbekannteren Gruppen, durch die ich ohne den regen Tauschhandel von MP3's gar nichts wüßte. Ich denke, daß gerade diese Künstler sogar sehr davon provitieren. Wer kauft sich im Laden eine CD von jemand, von dem mann noch rein gar nichts gehört hatt. ?(

Abgesehen davon sind diese Rechnungen meiner Meinung nach eh irreführend. Danach würde jeder, der sich ein Lied im Internet runterlädt, dieses ohne Internet im Laden kaufen. Ich denke aber das dies eine völlig unhaltbare Theorie ist. Es wären einfach weniger Lieder im heimischen Musikschrank.

Das ist das selbe, wie die alt bekannten Aussagen, daß man duch die ausgefallenen Einnahmen die Preise der Produkte erhöhen muß. Erstens sind die CD's immer an die Schmerzgrenze gekoppelt (Preisvergleich einer selben CD in verschiedenen Ländern) und zweitens sind die Verkaufszahlen von Musik CD's eigentlich immer gestiegen. Trotzdem wurde die CD's deswegen nicht billiger, obwohl doch durch größere Stückzahlen die Kosten sinken müßten? Oder habe ich da etwas im Wirtschaftslehreuntericht falsch verstanden??? :confuse:

Aber wie sagte schon mein Opa: "Das klappern gehört zm Handwerk" Geschickt, wenn man das Klappern schon auf einer Endlosplatte aufgenommen hat. Man sitzt ja sozusagen an der Quelle. :D