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robby

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Sonntag, 24. Juni 2007, 20:30

Sind Hardware- und Software-RAID kombinierbar?

Um die Sicherheit meiner Daten zu erhöhen, würde ich gerne meine Festpatte spiegeln, also ein RAID 1 anlegen. Mein Board hat einen RAID-Controller dessen Software aber nur auf Windows läuft. Ich arbeite jedoch nicht nur mit Windows (XP mit SP2), sondern auch mit Linux (Fedora 5). Wenn man sich zudem in der Linux-Welt umhört, erfährt man, dass Software-RAID sowieso besser sei (vor allem wegen der Performance). Nun stellt sich mir die Frage ob es zu Konflikten führen kann, wenn ich Windows mit dem RAID-Controler des Boards fahre und von Linux aus die Partitionen per Software-RAID spiegele? Geht das problemlos auch mit Partitionen auf die beide Systeme schreibend zugreifen können? Eigentlich sehe ich da kein Problem die die beiden Betriebssysteme nicht gleichzeitig laufen - aber die Angelegenheit ist mir zu heikel, um es einfach darauf ankommen zu lassen...

Weiß hier jemand genauer Bescheid?

Es dankt schonmal

Robby

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PsYciXx

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Sonntag, 24. Juni 2007, 21:23

Erstmal zur Klarheit:

Beide Varianten sind Software-Raids. Ein Hardware-Raid ist auf KEINEM aktuellen noch so teuren Desktop-Board integriert.
Bei einem Hardware-Raid brauchst du zwangsweise eine PCI(e/X)-Karte mit einen integrierten Prozessor, der die Steuerung des Datenflusses usw. übernimmt.
Software-Raid heißt nur, dass es keinen dezidierten Raid-Prozessor gibt, die Berechnungen also von der CPU übernommen werden müssen.

Wenn du mal erzählen würdest, was das für ein Board ist, könnte man dir wahrscheinlich noch besser helfen.
Aber ich glaube, du meinst das in etwa so, dass du unter Windows über die Controller-Software ein Raid einrichten willst und unter Linux über das System selbst ein Raid einrichten willst.

Sollte es sich dabei um die selben Platten handeln wird das 100%ig NICHT funktionieren, weil sich die beiden Systeme beharken würden.

Hast du keine Möglichkeit, während das POST beim Bootvorgang des Rechners ein Menü des Raidcontrollers aufzurufen?
Normalerweise müsste das gehen. Dann kannst du das Raid nämlich systemunabhängig einrichten und bist nur auf die entsprechenden Controllertreiber beim Installieren des jeweiligen Betriebssystems angewiesen.
Sollte es die für Linux nicht geben, kannst du deine Planung eines Raid wohl vollkommen vergessen, wenn du dir keinen externen Raidcontroller kaufen willst.

Athlon64 3700+ @ FX-55, Asus A8N-SLI Premium, 2048MB G-Skill @ CL 3-3-3-6 1T 435MHz, GeForce 9600 GT

Dieser Satz hat fünf Wörter... oder sieben... vielleicht auch zehn.
Dieser Satz kein Verb.

Catscrash

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Sonntag, 24. Juni 2007, 23:45

mh, ich glauber er meint softwareraids im sinne von dynamischen datenträgern?
Unmögliches erledige ich sofort...
Wunder dauern etwas länger...


infos

robby

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4

Donnerstag, 28. Juni 2007, 13:24

Also mit Hardware-RAID meine ich die RAID-Einstellungen, die ich über das BIOS vornehmen kann. Mein Borad ist übrigens ein ASUS A8N-SLI Deluxe. Dafür habe ich Windows-Treiber. Was Linux angeht so habe ich die RAID-Beschreibungen so verstanden, dass dazu nur die Platten entsprechend partitioniert und formatiert werden müssen, damit die RAID-Verwaltung von Linux weiß was zu spiegeln ist. Und dabei wird der RAID-Controller komplett übergangen - so dass auch ein Treiber nicht nötig ist. ... Ich will aber nicht ausschließen, dass ich an dieser Stelle etwas falsch verstanden habe...

PsYciXx

Foren Kaiser

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Donnerstag, 28. Juni 2007, 13:33

Bei dem Board kannst du das Raid ganz einfach über den Silicon Image Raid Controller einrichten.
Beim Booten rufst du mit [STRG]+[F4] (glaub ich... steht da aber auch) das Setup auf um das Raid einzurichten.
Die Platten werden danach entsprechend erkannt und du brauchst nur noch passende Treiber.
Die sind beim Board dabei. Allerdings kann es sein, dass es für Linux keine gibt.
Ich hatte das Problem auch schon bei Suse10. Integriert waren keine Treiber und zu finden waren auch keine passenden.
Ergo konnte ich Suse nicht installieren.

Wenn du das Raid mit beiden Systemen nutzen willst, musst du zwangsläufig die Bios-Konfiguration nutzen, denn sonst kommen sich Windows und Linux in die Quere.


Die einzige Möglichkeit ist also:

Raid über den entsprechenden Controller konfigurieren (NICHT unter Windows) und die passenden Treiber für Linux und Windows suchen.

Ob du das NVRaid oder das SI-Raid nimmst ist in der Hinsicht völlig egal.
Der Silicon-Controller dürfte der si3114 sein, wenn ich mich nicht irre.

Athlon64 3700+ @ FX-55, Asus A8N-SLI Premium, 2048MB G-Skill @ CL 3-3-3-6 1T 435MHz, GeForce 9600 GT

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PsYciXx« (28. Juni 2007, 13:34)


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