Ich sags mal so, die Daten sind zwar in defekter Form gesichert (einfach auf ne alte platte kopiert) aber bevor ich etwas an dem original Datenträger mache möchte ich schon gerne ein Backup haben.
War heute Einkaufen und werde jetzt mal sehen, was sich mit O&O DiskRecovery6 retten läßt.
Nachtrag 1:
Gähn ... 69 Euro für die Katz, oder für O&O.
Der Name ist Programm:
Bei 109000 gefundenen Dateien in meinem Fall darf ich maximal 1000 auf einmal speichern. Es handelt sich hier um eine gekaufte 69 Euro teure Vollversion, mal so am Rande bemerkt. Geht man davon aus, dass man evtl. 10000 Fotos retten möchte wäre das noch ein vertretbarer Aufwand.
Mitnichten.
Jede Datei muss einzeln ausgewählt werden. Markieren mit Shift-Taste ist auch nicht möglich. Rechte Maustaste und Menüs ... Fehlanzeige. Die angepriesene Dateivorschau hat bei keinem der ca. 100 ausgewählten JPGs funktioniert. Die Filtermöglichkeiten sind grottig. Es ist zwar möglich eine Größenbeschränkung einzugeben, diese läßt sich jedoch nicht auf bestimmte Dateitypen anwenden. So hat man dann alle Dateien in einem bestimmten Größenbereich ausgewählt. Nun lassen sich zwar die einzelnen Dateitypen-Ordner wieder abwählen, aber bei mir blieben noch gute 4000 Dateien übrig im Bereich von 3-6 MB. Im Klartext, entweder 3000 Dateien manuell aus der Auswahl entfernen, oder 1000 von Hand auswählen.
Na, wie hätten sie es denn gern, geschnitten oder am Stück? Sch... bleibt Sch... sach ich da mal.
Die "geretteten" Dateiformate wie pdf, doc, pps oder ähnliches sind durch die Bank nicht lesbar. Die Bilddaten sind so defekt wie vorher. Stellar Phoenix Photo Recovery hatte mir allerdings bessere Ergebnisse in der Voransicht angezeigt. Dieses Tool werde ich dann nächste Woche testen.
Als Programmierer frage ich mich wie dreist jemand sein muss, eine solche Software auf den Markt zu bringen. Eine Mail an die Doppel-O-Buben geht auch gleich raus.
Bis denn einstweilen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »James_T« (24. April 2011, 03:17)