James_T

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Samstag, 23. April 2011, 10:07

Festplatte offline nach Klonversuch

Hallo allerseits,
eine meiner S-ATA Platten hat eine fehlerhafte FAT, d.h. meine Bilder auf der Platte sehen lustig aus. Mit einem Recovery-Demo-Tool werden die Bilder richtig angezeigt, d.h. Bilddaten sind noch vorhanden und ok, nur die FAT ist zerschossen.
Jetzt zu meinem Problem. Ich wollte die Platte klonen, Sektor für Sektor, um danach ein paar Versuche zu unternehmen die FAT zu reparieren.
Es sei hier erwähnt, dass ich für den Klonversuch eine identische Festplatte verwendet habe.
Clonezilla hat jedoch mit einem Fehler das klonen beendet.
Alles kein Problem dachte ich, aber wenn ich jetzt Windows 7 starte wird eine der beiden Festplatten offline angezeigt. Einzeln funktionieren sie beide.
Was hat Clonezilla geklont, dass es unter Windows einen Konflikt gibt?

Nachtrag 1:
Beim Klonen werden natürlich auch Partitionsnummer und MBR geklont. Die beiden Platten haben jetzt die gleiche MBR-Versionsnummer. Ein Neuschreiben des MBR hat jedoch das Problem nicht gelöst.

Nachtrag 2:
Nach einem Wipe hat die Platte wieder einen eigenen MBR und läuft wieder. Bleibt nur noch das Problem mit der FAT der anderen Platte.

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Thuroc

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Samstag, 23. April 2011, 10:39

Ist natürlich riskant, wie immer bei Konvertierungen. Aber wie wäre es mit FAT -> NTFS und ggf wieder zurück?

James_T

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Sonntag, 24. April 2011, 03:17

Ich sags mal so, die Daten sind zwar in defekter Form gesichert (einfach auf ne alte platte kopiert) aber bevor ich etwas an dem original Datenträger mache möchte ich schon gerne ein Backup haben.
War heute Einkaufen und werde jetzt mal sehen, was sich mit O&O DiskRecovery6 retten läßt.

Nachtrag 1:
Gähn ... 69 Euro für die Katz, oder für O&O.
Der Name ist Programm:
Bei 109000 gefundenen Dateien in meinem Fall darf ich maximal 1000 auf einmal speichern. Es handelt sich hier um eine gekaufte 69 Euro teure Vollversion, mal so am Rande bemerkt. Geht man davon aus, dass man evtl. 10000 Fotos retten möchte wäre das noch ein vertretbarer Aufwand.
Mitnichten.
Jede Datei muss einzeln ausgewählt werden. Markieren mit Shift-Taste ist auch nicht möglich. Rechte Maustaste und Menüs ... Fehlanzeige. Die angepriesene Dateivorschau hat bei keinem der ca. 100 ausgewählten JPGs funktioniert. Die Filtermöglichkeiten sind grottig. Es ist zwar möglich eine Größenbeschränkung einzugeben, diese läßt sich jedoch nicht auf bestimmte Dateitypen anwenden. So hat man dann alle Dateien in einem bestimmten Größenbereich ausgewählt. Nun lassen sich zwar die einzelnen Dateitypen-Ordner wieder abwählen, aber bei mir blieben noch gute 4000 Dateien übrig im Bereich von 3-6 MB. Im Klartext, entweder 3000 Dateien manuell aus der Auswahl entfernen, oder 1000 von Hand auswählen.
Na, wie hätten sie es denn gern, geschnitten oder am Stück? Sch... bleibt Sch... sach ich da mal.
Die "geretteten" Dateiformate wie pdf, doc, pps oder ähnliches sind durch die Bank nicht lesbar. Die Bilddaten sind so defekt wie vorher. Stellar Phoenix Photo Recovery hatte mir allerdings bessere Ergebnisse in der Voransicht angezeigt. Dieses Tool werde ich dann nächste Woche testen.
Als Programmierer frage ich mich wie dreist jemand sein muss, eine solche Software auf den Markt zu bringen. Eine Mail an die Doppel-O-Buben geht auch gleich raus.
Bis denn einstweilen.

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