Simonam

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Sonntag, 1. Mai 2011, 09:01

Probleme beim einrichten eines Raid5 mit ASUS P5Q pro turbo

Hallo zusammen,

Ich würde gerne auf meinem System ein raid5 einrichten allerdings bekomme ich das irgendwie nicht hin. Aber fangen wir von frone an. Mein System:
ASUS P5Q pro Turbo
2gb RAM
Intel core2duo
1 x Hdd 250GB
4 x Hdd 1TB
1 x BD Brenner


Das Board verfügt über einen Intel raidcontroller

Ich möchte gerne die 250gb Platte als bootplatte verwenden und die anderen 4 Platten als raid5 zusammenfassen.
Das ganze soll dann unter Win 7 Ultimate laufen.
Die Platten werden alle erkannt. Ich kann diese auch alle als einzelplatten betreiben und ansprechen. Sobald ich allerdings die raidfunktion im BIOS aktiviere kann ich weder über das Bd-Laufwerk Booten, noch kann ich den zusätzlich geforderten Treiber installieren. Das Bd-Laufwerk ist ein SATA Laufwerk und als erstes angeschlossen. Due Platte, von der gebootet werden soll ist als letztes angeschlossen. Hatte das aber auch mal als erstes und das Bd als zweites, hatte aber den gleichen efekt.

Was ist mein Denkfehler? Ich habe schon überall gesucht, leider aber nichts gefunden. Oder kann ich den raid nur installieren, wenn win7 dann auch auf dem raid installiert wird?

Danke für eure Hilfe

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Sonntag, 1. Mai 2011, 12:35

mußt Du nicht erst den Controler sagen welches Raid er mit welchen Platten machen soll?

Ich mußte dazu beim Booten auf einer F-Tate rumhämmern

aber normal wird das angezeigt ==> wird wahrscheinlich auch im Handbuch stehen?!

Für was eigentlich ein Raid 5

läßt die CPU ganz schön rechnen..
und tschüß vom Fritz :ok:

Thuroc

Tuxianer

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Sonntag, 1. Mai 2011, 14:04

Das RAID hat mit Win 7 nix zu tun, da es noch vor dem Start von Win initialisiert wird. Wie SchluesselFritz bereits schrieb, muss du das RAID erstmal einrichten und danach wie eine normale Festplatte partitionieren und formatieren.

Ich empfehle dir aber mit den 4 Platten ein RAID10 aufzubauen. Du verlierst zwar zu RAID 5 nochmals 1 TB, hast aber dafür bessere Performance und trotzdem volle Redundanz. Kommt aber wiederum darauf an, mit welchen Daten du arbeitest. Viele kleine Daten = RAID10, weniger große Daten = RAID5, sonst geht die CPU Auslastung hoch und der Datendurchsatz in den Keller. Dann könntest du auch gleich ein JBOD nehmen. Denk auch an die 2 TB Grenze von NTFS, ansonsten ggf. nach GPT googlen, was dann aber wiederum eigene Probleme (Netzlaufwerke) mit sich bringt.

Ich hab in meinem Win-System zwei RAID0 mit je 2 TB laufen und nutze für das Backup externe HDDs, welche täglich inkrementell abgeglichen werden. Das ist zwar keine echte Redundanz und schützt vor keinem akuten Dienstausfall, nimmt mir aber im laufenden System kein Speicherplatz weg und erspart mir GPT. Die externe Platte schützt auch gleich vor den üblichen Problemen mit RAIDs. Falls die RAID-Zuordnungen unreparabel beschädigt werden oder ein zweites RAID-System diese Daten ungewollt manipuliert (versehentliche Änderung im BIOS, neuer Controller, fehlgeschlagene Reparatur, etc.), sind die Daten trotzdem sofort verfügbar und müssen nur neu übertragen werden. IMHO für private Server die beste Option, zumal hochverfügbarkeits-RAIDs eh in einem SAN mit Redundanz UND Backup umgesetzt werden. Aber das ist eine andere Preisklasse...

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P5Q, Raid 5