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Sonntag, 15. Juni 2003, 16:41

Systeminstabilität aufgrund von Strommangel?

Hallo,
da ich derzeit überlege, ob ich meinen PC mit einem neuen Netzteil ausstatten soll, ist es mir wichtig zu wissen, ob das jetzige Netzteil überhaupt Schuld an meinen PC-Problemen ist (ich vermute es allerdings).

Folgende Probleme treten auf:
- Beim spielen von Need For Speed HP.2 schaltet sich das Spiel ab und an einfach von selbst aus (an verschiedensten Stellen) oder (erst einmal aufgetreten) der PC bootet komplett neu (wie Hard-Reset).
- Beim Booten tritt ein merkwürdiger Fehler auf: Der Systemlautsprecher gibt mir einen "Parity-Error" an und das Booten klappt in 80% aller Fälle nicht mit der gewohnten Geschwindigkeit (hängt oft für 1/2 bis 3 Minuten).
- Das Hardware-Monitoring hat offenbar ein Problem, die Umdrehungszahl meines Netzteillüfters zu messen (welcher sich allerdings immer dreht! ; angeschlossen ist er am Mainboard, eine Temperaturüberwachung konnte seitens des Netzteils nicht angeschlossen werden). Manchmal zeigt Asus Probe eine negative Zahl an, mal 0 und mal eine (korrekte) positive. (dieses Problem hängt offenbar mit dem 2. Problem zusammen, da im Boot-Setup beim Aufrufen des Hardware-Monitoring generell Wartezeiten auftreten)
- Das seltsamste ist meine Maus (aus dem Logitech Cordless Desktop Pro - Bundle). Sie wird bei 50% aller Systemstarts nicht erkannt, dazu muss ich sie immer neu einstecken (d.h. den Mausanschluss welcher vom Funkempfänger kommt). Maus / Tastatur hängen an einem Switch (DKVM-2 von D-Link), welcher aber nicht die Probleme verursachen kann, da auf meinem alten Rechner (Windows 2000) alles läuft. Das gleiche Problem scheint aber auch bei meinem Monitor zu bestehen, der immer dann nicht richtig erkannt wird, wenn ich den Switch beim Booten des neuen PCs auf den Windows 2000-Rechner gestellt habe. Liegt das am Betriebssystem?

So, nun noch schnell meine Systemkomponenten:
3,0 GHz Pentium 4, Asus P4C800 Deluxe, 2 x 256 MB Corsair TWINX (PC3200), 2 x Seagate 80 GB-Platten, Sapphire Radeon 9700 Pro U.E., DVD-LW, Brenner, TV-Karte, Joystick, Logitech Cordless Desktop Pro, Nokia-CRT-Monitor, zwischen PC und Monitor/Maus/Tastatur D-Link DKVM-2, 5 installierte Gehäuselüfter (Papst, leiseste u. zweitleiseste Modelle, alle bis auf einen sind am Netzteil angeschlossen) und zuletzt das wichtigste: 380 W - Netzteil v. Blacknoise

Ich wäre für jede kleine Antwort sehr dankbar!

smatten

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Sonntag, 15. Juni 2003, 18:57

Also meine Prognose wäre eher das Mainbaord...
Der erste Fehler hört sich zwar nach Netzteil an, aber die restlichen Fehler lassen auf einen Defekt des Motherboards schließen. Wobei das mit den Lüftern schon mal vorkommt... (Bei mir passiert es auch manchmal das ich angeblich 12000 rpm mit einem Lüfter habe!)
Also sehr langsame Bootvorgänge haben oft was mit dem IDE-Controller zu tun. Sind die Kabel alle richtig fest in den Slots und sind keine Pins verbogen?
Das mit der Maus hört sich nach einem Wackler am Mausstecker an...

Du hast nicht irgendwie die Möglichkeit das Board mal wo anders zu testen?
Dein Netzteil als Problemursache halte ich für unwahrscheinlich - du kannst aber trotzdem mal mit einem Tool die einzelnen Spannungsleitungen auslesen. Der Motherboard Monitor eignet sich dafür. Sollten die tatsächlichen Werte von den Sollwerten über 5% abweichen kann es zu Instabilitäten kommen...

PS: :respekt: für dein System - war bestimmt nicht billig, was? Sind ja alles sehr hochwertige Komponenten...
»Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?« - Albert Einstein, 1942

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Sonntag, 15. Juni 2003, 21:51

RE: Systeminstabilität aufgrund von Strommangel?

Danke für die Antwort (ich bin Gast 3477 und hatte mich beim ersten Posting nicht eingeloggt).

Kenn leider niemanden, der zu dem System passende Komponenten besitzt, sonst hätte ich schon was ausprobiert. Daher nehme ich an, dass der Fehler bei einem Transport passiert ist. Ich hatte das Mainboard gleich nach dem Kauf angesehen und dachte auf der Northbridge säße ein falscher Kühler. Daher sendete ich das Board über Alternate an Asus zurück, bekam es allerdings wenig später wieder zurück (der Kühler war doch korrekt, nur sah er anders aus als auf den Produktabbildungen).
Dummerweise habe ich beim Rücksenden im Stress auf der Post das MB nur in der originalen Mainboardverpackung verschickt, ohne ein Postpaket drumherum.
Kann ich das Mainboard jetzt trotzdem an Asus senden und einen Ersatz fordern? Der Grund Transportschaden klingt aber nach einem Monat etwas kurios...
Jedenfalls bin ich mir sicher, dass beim Einbau nichts hat kaputt gehen können.